Ab welchem Strompreis lohnt sich Bitcoin Mining?
Bitcoin Mining ab wie viel Cent pro kWh?
geschrieben von der Redanktion von NexMine
unter Verwendung von KI
letztes update: 30.01.2026
Der reine Strompreis entscheidet zwar über die laufenden Kosten des Bitcoin Minings, doch erst in Kombination mit der Amortisation des ASIC-Miners ergibt sich ein realistisches Bild der tatsächlichen Rentabilität. Moderne Miner kosten mehrere tausend Euro, und ihre Anschaffung muss über die Laufzeit wieder eingespielt werden. Deshalb reicht es nicht, nur den Energieverbrauch zu betrachten. Erst wenn sowohl die Stromkosten als auch die Geräteabschreibung gedeckt werden, arbeitet ein Mining-Setup tatsächlich profitabel.
Die realistische Grenze inklusive Amortisation
Berücksichtigt man die Amortisation der Geräte, also die Rückzahlung bzw. Wiedererwirtschaftung der Anschaffungskosten über etwa drei Jahre, verschiebt sich die wirtschaftliche Schmerzgrenze deutlich nach unten. Unter realen Bedingungen lohnt sich Bitcoin Mining dann ab einem Strompreis von ungefähr sieben bis acht Cent pro Kilowattstunde. In sehr guten Setups, bei hoher Geräteeffizienz und optimaler Infrastruktur, kann Mining auch noch bei rund neun Cent pro Kilowattstunde tragfähig bleiben. Alles darüber erschwert die vollständige Amortisation spürbar und führt häufig dazu, dass das Gerät seine Kosten nicht mehr vollständig erwirtschaftet.
Fazit: Mit Amortisation wird Mining erst unter acht bis neun Cent rentabel
Rechnet man Stromkosten und Geräteamortisation zusammen, liegt der sinnvolle Strompreisbereich für profitables Bitcoin Mining bei sieben bis acht Cent pro Kilowattstunde, in sehr guten Konstellationen bis maximal neun Cent. Wer nur den Strompreis betrachtet, unterschätzt die tatsächliche wirtschaftliche Belastung. Erst im Zusammenspiel beider Faktoren zeigt sich, ob Bitcoin Mining langfristig wirklich lohnt.